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Was ändert sich für Menschen mit Behinderung in Wohneinrichtungen?

Unsere Antwort

Menschen, die bisher in sogenannten stationären Wohneinrichtungen leben und unterstützt werden, können dies auch weiterhin tun. Im Gesetz wird nicht mehr der Begriff „stationäres Wohnen“ verwendet, sondern stattdessen der Begriff „besondere Wohnform“. An der Wohneinrichtung selbst ändert das jedoch nichts. Menschen mit Behinderung sollen selbst entscheiden können, wie und mit wem sie wohnen und leben möchten. Selbstständig in der eigenen Wohnung mit ambulanter Unterstützung oder in einer Gruppe oder Einrichtung mit anderen Menschen mit Behinderung.

Für erwachsene Menschen, die in einer solchen "besonderen Wohnform" leben, hat sich seit dem 1. Januar 2020 die Finanzierung ihrer Unterstützung geändert. Wer kein eigenes Einkommen hat, muss einen Antrag auf Existenzsicherung oder Hilfe zum Lebensunterhalt beim zuständigen Sozialamt stellen.

Erklärvideo: Was ändert sich für Menschen mit Behinderung in Wohneinrichtungen?

Der 3-minütige Clip erklärt in allgemein-verständlicher Sprache, was Menschen mit Behinderung in Einrichtungen oder die Betreuerinnen und Betreuer tun müssen und wie die Veränderungen durch das Bundesteilhabegesetz (BTHG) gut zu bewältigen sind.