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Gibt es noch weitere Umstellungen für Menschen in Wohneinrichtungen?

Unsere Antwort

Die Landschaftsverbände in Nordrhein-Westfalen, die Städte und Kreise und die Anbieter von Leistungen für Menschen mit Behinderung haben einen neuen Rahmenvertrag vereinbart, in dem die Grundlagen für die Unterstützungsleistungen für Menschen mit Behinderung auf Basis des Bundesteilhabegesetzes neu geregelt sind. Es gibt zum Beispiel Veränderungen bei der Bedarfsermittlung und der Finanzierung der Leistungen. Der LVR wird mit den Diensten und Einrichtungen im Rheinland dazu ab 2020 sukzessive neue Leistungs- und Vergütungsvereinbarungen abschließen.

Für die leistungsberechtigten Menschen mit Behinderung haben diese vertraglichen Veränderungen keine Nachteile. Auch wenn der Verwaltungsaufwand für den leistungsberechtigen Menschen zunächst durch die Trennung der Leistungen größer wird, so können die Unterstützung und Assistenz dadurch stärker individuell an den persönlichen Zielen und dem jeweiligen Bedarf ausgerichtet werden. Sie werden auch stärker als bisher in die Planung ihrer Unterstützung einbezogen, ihre Selbstbestimmungs- und Mitwirkungsrechte werden gestärkt.

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