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Wie gestaltet sich die Umstellung bei der Bedarfsermittlung (BEI_NRW)?

Unsere Antwort

Die Schulungen des neuen, landeseinheitlichen Bedarfsermittlungsinstrumentes für NRW (BEI_NRW) werden im Rheinland in insgesamt acht Stufen/Wellen durchgeführt. Ziel ist eine einheitliche Umsetzung für alle Leistungsberechtigten innerhalb einer Region bzw. bei einem regionalen Leistungserbringer. Damit soll verhindert werden, dass unterschiedliche Verfahrensweisen bei Leistungsberechtigten innerhalb eines Wohnangebotes / einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) zu Irritationen führen.

Bei der Organisation der acht Schulungswellen wurden regionale Zuschnitte, aber auch organisatorische Zuordnungen berücksichtigt. Zunächst wurden die Mitarbeitenden des LVR geschult, bevor die Schulungen auf Mitarbeitende von ambulanten und stationären Wohnhilfen, Tagesstätten, KoKoBe und WfbM ausgedehnt wurde. Außerdem gibt es externe Referentinnen und Referenten aus dem Kreis der Freien Wohlfahrtspflege, den Fach- und Interessensverbänden und einigen freien Schulungsanbietern, die als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren fungieren.

Leistungserbringer benötigt Zugangsberechtigung

Die Schulungsaktivitäten werden voraussichtlich Ende Januar 2020 abgeschlossen sein. Damit die Fachkräfte eines Leistungserbringers das BEI_NRW elektronisch nutzen können, benötigen sie eine personalisierte Zugangsberechtigung, die durch den LVR erstellt wird. Die Leistungserbringer benennen einen Admin gegenüber dem LVR, sodass dieser eine Ansprechperson für alle Angelegenheiten zum BEI_NRW hat. Die technische Umsetzung der Administratorenanwendung wurde Mitte September 2019 abgeschlossen. Mit der Vergabe der Zugangsberechtigungen kann seit Anfang Oktober 2019 das BEI_NRW in den Regionen Kreis Viersen, Essen, Mülheim und Oberhausen genutzt werden. Die Umstellung der übrigen Regionen auf das BEI_NRW erfolgt kontinuierlich bis zum Frühjahr 2020 (2. Quartal).